Dez 14
Posted by admin on Mittwoch Dez 14, 2011 Under Termin
Bei dem Wort Zauberberg denkt doch jeder sofort an Thomas Mann. Aber warum Riva? Sein Zauberberg lag doch in Davos.
1888 wurde an der Nordspitze des Gardasees ein berühmtes Sanatorium gegründet, in dessen mediterraner Atmosphäre sich viele damals Prominente – Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Aristokraten und Diplomaten – Heilung ihrer Leiden erhofften. Zum Patientenkreis zählten u.a. Heinrich und Thomas Mann, Carla Mann, Sebastian Kneipp, Rudolf Steiner, Christian Morgenstern, Siegmund Freud, Franz Kafka, Eugen d’Albert, Karl May.
Ausgehend von ihrem Aufenthalt im reizvollen Riva, beschreibt der Autor Willi Jasper in seinem Buch Zauberberg Riva mit viel Sachkenntnis und dabei recht unterhaltsam das Leben vieler dieser Patienten und stellt meist auch gleich ihre Werke vor. Eingebettet hat er diese anregende Darstellung von Zusammenhängen in den geschichtlichen Hintergrund der Jahrhundertwende und der Zeit unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg, eine Zeit des nicht nur geistigen Aufbruchs und gleichzeitig der politischen Krise.
Freitag,13. Januar 2012, 19.00 Uhr Buchvorstellung, Literaturladen Wist, Brandenburger Straße
Dez 14
Die Azienda Giacomino aus Potsdams italienischer Partnerstadt Perugia präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder dabei auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und bietet an ihrem Stand in der Brandenburger Straße, nahe Ecke Lindenstraße unter anderem Trüffel, Olivenöl, Wein, Prosecco, Liköre, verschiedene Käsesorten, Gebäck, Pasta, Wurstwaren und Schinken an. Viele Produkte stammen aus biologischem Anbau.

Auch der traditionelle Panettone, ein besonders zu Weihnachten beliebtes Gebäck auf Basis von Weizensauerteig steht zum Verkauf. Domenico Giacomino bleibt bis zum 26. Dezember in Potsdam und fühlt sich hier sehr wohl. „Wir treffen hier auf eine kundige und interessierte Kundschaft.“ Als besonderes Angebot gibt es in diesem Jahr heiße Schokolade mit oder ohne Sahne und einen Glühwein, der mit Limoncello, einem Zitronenlikör, zubereitet wird. Domenico Giacomino verbringt die Weihnachtsfeiertage ohne Familie in Potsdam. Für den freundlichen Kaufmann, dessen Deutschkenntnisse mit jedem Jahr besser werden, ist die Arbeit an Tagen, an denen andere feiern, aber nicht fremd. „Auch meine Familie arbeitet während der Feiertage. Und Silvester verbringen wird dann – arbeitend und mit unseren Gästen feiernd – zusammen in Perugia.“ Im historischen Zentrum der umbrischen Stadt, nahe der Kirche San Ercolano, unterhält die Azienda Giacomino ein Restaurant – „La locanda degli artisti“ – das „Gasthaus der Künstler“. Dort werden umbrische Spezialitäten sowie Pizza und ausgewählte Weine angeboten. Maria-Luisa Döring, die Präsidentin der Brandenburgischen Gesellschaft der Freunde Italiens „Il PONTE“ freut sich über die Präsenz des Unternehmens aus Perugia in Potsdam. „Das ist doch eine wunderbare Werbung für unsere Städtepartnerschaft! Wenn wir mit unseren Bürgerreisen nach Umbrien fahren, dann gehören der Besuch von Weinkellereien oder Ölmühlen immer zum Programm. Die umbrische Küche ist bekannt für qualitativ hochwertige, frische, aber durchaus auch deftige Produkte. Die Potsdamerinnen und Potsdamer sind eingeladen, sich jetzt am Stand unserer italienischen Freunde einen kulinarischen Vorgeschmack zu holen. Den Rest können sie dann bei unserer nächsten Bürgerreise nach Perugia erleben, die für das Frühjahr 2012 geplant ist“, betont Frau Döring.
Nov 09
Posted by prponte on Mittwoch Nov 9, 2011 Under Allgemein
Zu Ehren des 200. Geburtstages des Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt (1811 Doborján – 1886 Bayreuth) hat IL PONTE den italienischen Pianisten und Komponisten Marco Cecchinelli eingeladen.
In einem ganz den „italienischen“ Kompositionen des ungarischen Künstlers gewidmeten Klavierabend stellt er im Saal des Kulturhauses Babelsberg unter anderem einige selten gespielte Paraphrasen auf Opern von Giuseppe Verdi vor.
Das Klavierkonzert findet am Sonntag, dem 27. November um 19 Uhr im Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 135 statt.
Okt 13
Posted by prponte on Donnerstag Okt 13, 2011 Under Allgemein
Matinee “Mit Pauken und Trompeten über die Alpen“
zusammen mit dem Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin,
der Jungen Philharmonie Brandenburg und Studenten der UdK Berlin und Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Ein Kulturbericht mit Andrea Conrad und Maria-Luise Döring
zum Auftakt der 1. Internationalen Jugendakademie Assisi
in der Industrie-und Handelskammer der Landeshauptstadt Potsdam, Breite Straße
am 22.10.2011 um 11.00 Uhr
Programm
Einführung
zum 200. Geburtstag von Franz Liszt
Arno Blissenbach
“Kultur und Kunst im internationalen Dialog”
Die Initiatorinnen Andrea Conrad und Maria-Luise Döring
Ein Bericht mit Bildpräsentation (Fotodokumentation Gunnar Conrad)
Konzert mit Liedern u.a. von Richard Strauss, Gustaf Mahler, Alban Berg und Arnold Schönberg
Gesang: Gabriele Näther, Lyrischer Sopran
am Flügel: Inge Lindner
Die Lieder wählte die Sopranistin in Erinnerung an die Erlebnisse dieser Italienreise im Herbst 2011 nach Assisi aus.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung
Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V.
IL PONTE Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V.
Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.
Okt 06
Posted by prponte on Donnerstag Okt 6, 2011 Under Allgemein
Durch den unerwartet sommerlichen September/Oktober werfen die Bäume ihr Laub noch nicht ab, so dass unser geplanter Giardiniamo in Absprache mit der Schlösserstiftung und Herrn Hamann vom 8. Oktober auf den 21. Oktober verlegt wird.
Il Ponte hofft auf rege Beteiligung
Anmeldung unter 0331 2700121
Treffpunkt: Lindstedter Tor
Zeit: 10 Uhr (Frühaufsteher können auf Wunsch von Herrn Hamann bereits um 9 Uhr eintreffen)
Sep 19
Posted by prponte on Montag Sep 19, 2011 Under Allgemein

Eine bessere Eröffnung der XVII. Konzertsaison für die Jugend hätte es wahrscheinlich nicht geben können – wegen der Schönheit der Oper für Kinder und Erwachsene Il Cigno Nero e la fanciulla sulla falce lunare (Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen) – Libretto: Andrea Conrad, Musik: Gisbert Näther -, wegen der leidenschaftlichen Mitwirkung sowie der Leistung der fast 100 jungen Künstler der Jungen Philharmonie Brandenburg, des Kinderchores der Staatsoper unter den Linden Berlin sowie der Solisten der UdK und der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin unter dem Dirigat von Leslie Suganandarajah.“
So beginnt die Berichterstattung in LA NAZIONE, einer der großen nationalen Tageszeitungen in Italien, über ein Ereignis von überregionaler Bedeutung.
Auf Anregung und mit tätiger Unterstützung von IL PONTE Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. wurde diese Oper am 3. Oktober 2011 im Auditorium San Domenico in Foligno in italienischer Sprache uraufgeführt.
Die Zuhörer konnten das Gesungene auf Handzetteln verfolgen.
Neben dem Bürgermeister von Assisi und zahlreichen Vertretern von Kultur und Politik der Region Umbrien und der Provinz Perugia hörten etwa 800 Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren der konzertanten Aufführung mit großer Anteilnahme zu und applaudierten begeistert auch auf offener Szene.
IL PONTE hatte das ursprünglich deutsche Libretto ins Italienische übersetzt; auch das vorbereitende Management in Italien lag in den Händen unserer Gesellschaft.
Ein großer Erfolg war die Aufführung nicht nur für die Protagonisten der Oper, sondern auch für den Präsidenten und künstlerischen Leiter der Konzerttage für die Jugend, Maestro Giuseppe Pelli, ein bekannter Pianist, der das Potsdamer Publikum schon in mehreren Konzerten mit seiner Kunst erfreute!
Dem Konzert im eindrucksvollen Auditorium in der ehemaligen Kirche San Domenico aus dem 13. Jh. war eine Voraufführung in der prachtvollen Aula Magna der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität in Perugia vorausgegangen.
Die Gesellschaft BORGO BELLO und die Stadtverwaltung Perugia hatten diese Aufführung am 1. Oktober ermöglicht.
Für die städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Potsdam und Perugia war das Zustandekommen dieser Aufführung eine neue Qualität. Die Oper eines Potsdamer Komponisten, die dem großen Baumeister Karl Friedrich Schinkel sowie dem Hl. Franz von Assisi gewidmet ist, wurde zuerst in dessen Heimat Umbrien aufgeführt.
Einen Tag darauf erklang der einleitende Sonnengesang des Hl. Franziskus (1182-1226), seit 1980 Patron des Umweltschutzes und der Ökologie, in dessen Heimatstadt Assisi in einem offenen Kirchenraum, der es auch Vorübergehenden erlaubte, einzutreten und der eindrucksvollen zeitgenössischen Musik von Gisbert Näther und dem Aufruf von Andrea Conrad zu lauschen, die Liebe als Ausdruck der Achtung vor der Schöpfung und der Brüderlichkeit zu verstehen und zu achten.
Die Oper war der Auftakt der ersten Jugendakademie in Assisi des Projektes „Kunst fördert soziale Kompetenz“. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Botschafters der Republik Italien in Deutschland, des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Italien und des Vizepräsidenten des Europäischen Musikrates. Andrea Conrad, Librettistin und spiritus rector des gesamten Opernprojektes sowie dessen künstlerische Leiterin, hat unter unglaublicher Kraftanstrengungen eine Finanzierung zustande gebracht, damit aus der Idee Realität werden konnte.
Es handelt sich um eine Initiative der Vereinigung für „genreverbindende Kunstprojekte e.V.“ in Kooperation mit IL PONTE Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V., Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V., Gioventù Musicale Foligno und Potsdamer Tage der neuen Musik. Gefördert wurde dieses großartige Projekt durch das Goethe Institut, die Landeshauptstadt Potsdam, Deutschlandradio Kultur u.v.a. Vorgestellt wird diese besonders für unsere Jugend so wichtige Initiative mit „Botschafterfunktion“ im Saal der IHK am Freitag, dem 22. Oktober um 11.00 Uhr im Rahmen eines Konzertes.
Die Uraufführung in Deutschland, wiederum in italienischer Sprache, erfolgt am 29. 10. um 17.00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem.
Wann endlich wird Potsdam bereit sein, diese Perle der neuen Musik für seine Jugend aufzuführen?
Sep 19
Posted by prponte on Montag Sep 19, 2011 Under Allgemein
Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Perugia (Italien), initiiert durch IL PONTE Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. und unterstützt durch die Stadt Potsdam wurde am 29. September in der Galerie Mandarini „Città del futuro“ in Perugia die Ausstellung „Schönheit in Verfall und Harmonie“ des Potsdamer Fotografen Walter Wawra und der schon viele Jahre in Italien lebenden Koreanerin Hisu Choi eröffnet.
Die Idee zu dieser Ausstellung war auf der letzten Bürgerreise nach Perugia, an der Walter Wawra teilnahm, beim Besuch der Galerie Mandarini in Torgiano spontan entstanden und wurde nun verwirklicht.
„Verborgene Bilder“ hatte der Künstler seine Werke genannt, deren eigenartige Schönheit durch eine unerwartete und fast unwirkliche Farbpalette eindrucksvoll unterstrichen wird. Die Bilder waren in verlassenen sowjetischen Kasernen entstanden. Dort hatte das Auge des Fotografen in den aufgeplatzten Farbschichten der Wände faszinierende Gesichter, mythische Fabelgestalten oder Landschaften entdeckt.
Als Kontrast und heitere Ergänzung zu den nachdenklichen Fotografien verbreiteten die kurvenreichen und sinnlichen Plastiken von Hisu Choi Harmonie ein Gefühl der Geborgenheit und des Positiven. Für sie verbinden sich die schönen Formen des weiblichen Körpers mit der Schönheit der Natur in ihrer Wahlheimat Umbrien.
Im Namen der Stadt Potsdam überbrachte IL PONTE-Vorsitzende Marie-Luise Döring die Grüße des Potsdamer OB und würdigte diese Ausstellung als einen weiteren Beitrag zur Festigung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die temperamentvolle in Berlin lebende italienische Sängerin Rachelina u. a. mit Liedern von Brecht; begleitet wurde sie auf der Gitarre von ihrem Mann Manfred Wittlich.
Die unerwartet zahlreichen Gäste der Vernissage zeigten sich hoch interessiert an Geschichte und Entstehung der ungewöhnlichen Bildern des Walter Wawra, der seit 1985 den Fotoclub Potsdam leitet, und der in kurzen Worten sein Leben und Wirken beschrieb. Man kam bei umbrischen Weinen und anderen Spezialitäten der Region bald ins Gespräch, und es gab einen regen Gedankenaustausch.
Eine besondere Freude war es, eine Gruppe von Potsdamern zu begrüßen, die in Umbrien ihren Urlaub verbrachten, unter ihnen IL PONTE-Mitglied, Olympiasieger und Fotograf Peter Frenkel mit Frau.
Unter den Gästen war ein weiteres IL PONTE-Mitglied, das das diesjährige Stipendium zum Erlernen der italienischen Sprache an der Ausländeruniversität Perugia in Anspruch nimmt und von seiner Frau begleitet wurde, die ebenfalls italienische Sprachkurse belegt hatte.
Wie schon in den vergangenen Jahren praktiziert, soll auch diese Ausstellung 2012 in Potsdam gezeigt werden.
Eine Kostprobe der Skulpturen von Hisu Choi können die Potsdamer schon ab 17. November im Saal des Verfassungsgerichts Potsdam in der Jägerallee sehen, wo sie zusammen mit dem Maler Ferruccio Ramadori aus Perugia ausstellt.
Diese bilateralen Projekte sind wieder ein Ausdruck ehrenamtlichen Engagements von Bürgern beider Partnerstädte. So wird ein weiterer Baustein in den Kulturaustausch zwischen Potsdam und Perugia eingefügt.
Aug 20
Posted by prponte on Samstag Aug 20, 2011 Under Allgemein

Zur Vernissage von FARBHARMONIEN & RHYTHMEN am Freitag, dem 6. September um 19 Uhr, sind alle recht herzlich eingeladen.
Ferruccio Ramadori, der schon lange eng mit IL PONTE verbundene Maler aus
Perugia, stellt vom 7. September bis 20. Oktober 2011 in der BB Bank-Filiale, Friedrich-Ebert-Str.113, 14467 Potsdam seine neuesten Bilder und Keramiken vor.
Aug 20
Posted by prponte on Samstag Aug 20, 2011 Under Allgemein
Der Potsdamer Künstler Olaf Thiede, seit Jahren freundschaftlich mit IL PONTE
verbandelt, hat soeben ein Buch mit dem Titel „1701 Sonne, Stern und Krone
– Krönungs-Ritual und Stadtplanung Potsdam“ herausgegeben. Auch durch die
zahlreichen Italien-Beziehungen sind die darin enthaltenen Informationen gerade
für Potsdamer und Berliner höchst interessant.
Deshalb stellt Olaf Thiede seinneuestes Werk auf unserem September – Jour fixe am Freitag, dem 9. September um 18 Uhr im Kulturhaus Babelsberg vor.
am Freitag, dem 9. September um 18 Uhr im Kulturhaus Babelsberg vor.